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Anomalie der Strahlungsstärke

Die ersten Monatserträge einer PV-Anlage können einen faschen Eindruck von der Leistungsfähigkeit vermitteln, und es ist kompliziert, die Ergebnisse korrekt zu interpretieren. Falsche Schlussfolgerungen sind schnell gezogen. Während eines beliebigen Monats kann die empfangene Strahlungsmenge bis zu 40% über oder unter dem klimatischen Langzeitmittel des selben Monats liegen. Diese Abweichung nennt man Anomalie.

KiloWattsol bietet Ihnen an dieser Stelle eine kartographische Dokumentation der Anomalie der Globalstrahlung (GH) für die letzten drei Monate. Die Karten für einen Monat werden jeweils in den ersten Tagen des Folgemonats ausgearbeitet und veröffentlicht.

Eine negative Anomalie bedeutet, dass die GH im Vergleich zum Langzeitmittel unterdurchschnittlich stark war, umgekehrt beschreibt eine positive Anomalie eine überdurchschnittliche Strahlungsstärke.

Die dargebotenen Informationen sind als Größenordnungen zu sehen, da es lokal zu signifikanten Abweichungen kommen kann. Bei Fragen zu der von KiloWattsol zur Erstellung dieser Karten verwandten Methodik stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Eine Anomalie der monatlichen GH kann mitunter eine verstärkte Anomalie des Ertrags zur Folge haben, in erster Linie aufgrund der Modulneigung. Dies wird mit dem folgenden Beispiel für die Globalstrahlung in der Horizontalen und dem Ertrag für München in den Jahren 2011 und 2012 veranschaulicht.

Diese Grafik dokumentiert die Verstärkung der Anomalien, wenn man die GH und den Ertrag vergleicht. Beispielsweise fällt der Ertrag im November 2011 32% höher als das Monatsmittel aus, obwohl die Globalstrahlung in der Horizontalen nur 17% über dem Durchschnittswert lag.

KiloWattsol erarbeitet für Kunden regelmäßig mit Kapazitätsaudits, Klimaanalysen, u.Ä. im Rahmen von Projekten Antworten zu dieser Problematik.

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